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SUMMARY:Klosterneuburger Kammerkonzerte - "Alte Meister neu entdeckt"
DESCRIPTION:Hätten Mozart und Haydn nicht zur gleichen Zeit komponiert\, würden wir heutzutage vielleicht viel mehr von Dussek und Pleyel hören… Natürlich darf auch Mozart nicht fehlen! \nUnter dem Motto „Alte Meister neu entdeckt“ begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise durch Klavierkammermusik des 18. Jahrhunderts\, bei der das Wort „Klavier“ eigentlich ganz großgeschrieben werden müsste. Das Konzert findet diesmal wieder – das Ambiente könnte für diese Musik kaum passender sein! – im Augustinussaal statt. \nDie „alten Meister“\, die zur Aufführung gebracht werden\, wurden Mitte des Jahrhunderts geboren – richtig\, Mozart ist auch dabei! Sein Klavierquartett in Es-Dur entstand in zeitlicher Nähe zu Figaros Hochzeit und stieß – für uns heute nur schwer vorstellbar – bei seinen Zeitgenossen nicht so recht auf Zustimmung. Erwägt man jedoch die thematisch weit gespannte Anlage und die architektonische Dichte bereits des Kopfsatzes\, so mag auch heutigen Hörern noch auffallen\, dass es sich um ein Werk handelt\, das Konzentration abverlangt und keineswegs in die Rubrik Gassenhauer fällt. Belohnt wird die Konzentration beim Zuhören nicht zuletzt durch einen der schönsten Dialoge in der Klavierkammermusik\, dem Larghetto. \nAnders als Mozart\, der bereits kurz nach seinem Tod zur Ikone der „Klassik“ aufstieg (mitverantwortlich hierfür war unter anderem der Berliner Hegelianer und Musikpublizist Bernhard Adolf Marx)\, sind die anderen zwei „alten Meister“ – Ignaz Pleyel (1757-1831) und Johann Ladislaus Dussek (1760-1812) – bald nach ihrem Tod aus dem Kanon und weitgehend auch aus dem Konzertrepertoire verschwunden. Beide dürfte das aber naturgemäß nicht gekratzt haben\, zumal sie auf erstaunliche Karrieren zurückblicken durften. \nPleyel – Schüler und Freund Haydns – war nicht nur als Musikverleger und Klavierfabrikant höchst erfolgreich\, sondern wurde auch als Komponist zeit seines Lebens hochgeschätzt (Mozart würdigte z. B. Pleyels Streichquartette). Sein Klavierkonzert in D-Dur entstand in den 1780er Jahren als Konzert für Violine und Orchester und liegt auch in einer Fassung für Cembalo und Streicher vor\, die eine kammermusikalische Aufführung nahelegt. Vor allem der lyrisch getragene langsame Satz des Werkes beweist\, welche Schätze es abseits vielgespielter Werke zu entdecken gibt. \nDussek wiederum war als Klaviervirtuose höchst erfolgreich. Mit Pleyel verbindet ihn nicht nur eine gemeinsam verfasste und weitverbreitete Klavierschule\, sondern auch das Verlagswesen. So wurde unter anderem das knapp vor 1800 entstandene Quintett f-Moll op. 41 von Pleyel verlegt. Dass sich Dussek kompositorisch auf dem Stand des anbrechenden 19. Jahrhunderts befand\, zeigt unter anderem der Finalsatz des Quintetts mit seiner passagenweise fast schon an Mendelssohn erinnernden Gestik. \nAm Programm\nWolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett in Es-Dur\, KV 493\nJohann Ladislaus Dussek: Klavierquintett op. 41 in f-Moll\nIgnaz Pleyel: Klavierkonzert in D-Dur\, Ben 103a \nATOUT – die Kammermusikgruppe\nRoland Herret\, Violine\nMaria Wahlmüller\, Violine & Viola\nStefanie Prenn\, Violoncello\nJosef Semeleder\, Kontrabass\nDoris Kitzmantel\, Klavier \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \nEintrittspreis\nVorverkauf/Abendkassa: Regulär € 22/25\, Senioren € 17/20\, Studierende € 9/12\, Kinder bis 12 Jahre frei. \nFreie Platzwahl. Freier Eintritt und reservierte Sitzplätze für Mitglieder des Kammermusikvereins Nö. Der Vorverkauf erfolgt über eine verbindliche Reservierung per Email oder Telefon. \nFast wären wir versucht unsere Konzertreihe in Klosterneuburg-Kultur-Kulinarik umzubenennen\, denn Brötchen von der Gastwirtschaft zum Ockermüller gibt es auch wieder bei unserem Konzert. \nHinweis für Rollstuhlfahrer: Der barrierefreie Zugang zum Konzertsaal ist nur mit Voranmeldung benutzbar. Bitte kontaktieren Sie uns bis 16. Oktober\, wenn Sie vorhaben das Konzert zu besuchen. \nHinweis für die Anreise mit dem Auto: Direkt auf dem Klostergelände steht Euch der gebührenpflichtige Parkplatz P3 (2\,50 € pro Stunde) als Alternative zu kostenlosen Parkplätzen in der Umgebung zur Verfügung.
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LOCATION:Augustinussaal\, Stift Klosterneuburg\, Stiftsplatz 1\, Klosterneuburg\, Niederösterreich\, 3400\, Österreich
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